Mit der CDU in Bella Italia

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„Dolce far niente“ in der Emilia Romagna

Rosemarie Gielen hatte als Leiterin des Arbeitskreises Bildung und Reisen wieder einmal eingeladen und im Nu waren alle Plätze belegt. Das diesjährige Reiseziel Italien mit der Emilia Romagna war per Flug von Düsseldorf nach Bologna in kurzer Zeit erreicht.

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Die hervorragend vorbereitete Reise bot neben dem sehr guten Hotel in Cattolica beste Verpflegung und eine örtliche Reisebegleiterin. Diese berichtete nicht nur über das Leben in Italien, sondern sie lud die Reisegäste auch ein, für die Dauer ihres Aufenthalts am italienischen „Dolce far niente“ teilzunehmen. Das heißt, das Leben zu genießen und sich von der schönen Landschaft, den Städten und den Menschen beim „süßen Nichtstun“ inspirieren zu lassen.

In den folgenden Tagen konnten die Reisenden immer schönere Städte und Bauwerke sehen. In Ferrara das imposante Castello Estense, die Kathedrale di San Giorgio, das jüdische Viertel und die Festungsbauten. 

In Ravenna galt der erste Besuch dem Mausoleum des Theoderich mit seiner gewaltigen Kuppel aus einem einzigen Steinstück. Zahlreiche Basiliken säumten den Weg zum Grabmal Dantes, dem weltberühmten Verfasser der Göttlichen Komödie. Der Tag wurde abgerundet mit einem Spaziergang um den malerischen Fischerhafen von Cesenatico.

Vom hoch auf einem Berg liegenden von mächtigen Mauern umgebenen Dorf Gradara ging es weiter noch Mondiano.  Dort wurde die Reisegruppe durch einen örtlichen Führer im Gewande Dantes empfangen und gleich eine Teilnehmerin zu seiner Braut erkoren.  Es schloss sich die Besichtigung einer Manufaktur zur Herstellung von Grubenkäse an, der neben Salami und Schinken auch gekostet und erworben werden konnte. 

Urbino, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes beeindruckte mit seiner gewaltigen Architektur, der Universität, dem Geburtshaus Raffaels, dem Dom als Sitz der Erzdiözese aber auch als eines der wichtigen Zentren der italienischen Hochkultur in der Renaissance.

In Bologna, von der Hermann Hesse sagte, er wisse keine Stadt, die so viel Charakter hat, flanierten die Besucher unter Arkaden, die fast alle Straßen aufweisen zur Piazza Nettuno. In deren Mitte gibt ihr der große Brunnen mit dem Meeresgott Neptun an der Spitze den Namen. Markante Blickpunkte sind dort die Geschlechtertürme und die Basilika San Petronio.

San Marino stellte zweifellos den nächsten und abschließenden Höhepunkt der Tour dar. Als älteste und eine der kleinsten Republiken der Welt beherbergt sie auf rund 61 km² knapp 34.000 Einwohner. Über malerische autofreie Gassen wurde die Piazza della Libertà mit dem Palazzo Pubblico, dem Regierungsgebäude, erreicht und ein wunderbarer Ausblick über die fantastisch schöne umgebende Landschaft gewonnen.

Zum Schluss auf der Fahrt zum Flughafen ließ Romie Gielen noch einmal ihre Reisen aus 35-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit für die CDU im Kreis Heinsberg Revue passieren. Sie erhielt dafür den ausdrücklichen Dank der Reiseteilnehmer. Für ihre außergewöhnlich vorbildlich geleistete Arbeit gab es besonderen Applaus.