CDA informiert sich zur neuen Grundsicherung

Die CDA-Vertreter Michael Kutz, Heino Hamel, Steven McLarren, Dietmar Lux trafen Nicole Kittner und Harald Heffels vom Jobcenter. ©Foto: CDA KV HeinsbergDie CDA-Vertreter Michael Kutz, Heino Hamel, Steven McLarren, Dietmar Lux trafen Nicole Kittner und Harald Heffels vom Jobcenter. ©Foto: CDA KV Heinsberg

CDA-Kreisverband im Austausch mit Jobcenter Kreis Heinsberg

Beim Austausch des CDA-Kreisvorstands mit der Geschäftsführung des Jobcenters im Kreis Heinsberg waren die zum 01.07.2026 in Kraft tretende Reform der Grundsicherung durch das 13. SGBII-Änderungsgesetz Thema. Im Vordergrund standen die Auswirkungen für die Erwerbsberechtigten und die 250 Mitarbeiter des Jobcenters.

Geschäftsführer Harald Heffels, seine Stellvertreterin Nicole Kittner und Personalratsvorsitzende Birgit Oberlack diskutierten mit dem CDA-Vertretern Michael Kutz, Steven McLarren, Dietmar Lux und dem Kreisvorsitzenden Heino Hamel. Geschäftsführer Heffels erläuterte die Organisation des Jobcenters sowie die geteilte Trägerschaft von Agentur für Arbeit und Kreis Heinsberg. Aus CDA-Sicht besonders interessant: die Personalgestellung beider Träger, die unterschiedliche Tarifierung der Mitarbeitenden und auch die Zusammenarbeit mit drei Personalräten.

Das Jobcenter setzt derzeit die neue Grundsicherung um, indem sie die Änderungen in ihre etablierten Prozesse einbindet. Neu ist, dass das entschuldbare Fernbleiben von Terminen Konsequenzen hat. Leistungen können gekürzt werden. Das Ziel der Reform und der Arbeit des Jobcenters ist immer: die Arbeitssuchenden in möglichst bedarfsdeckende und nachhaltige Erwerbstätigkeit zu bringen. Nachhaltig meint, sie zu befähigen, dauerhaft unabhängig von der Grundsicherung bleiben. Denn ein "Drehtüreffekt" soll vermieden werden. Dazu werden Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen individuell angeboten. Damit sollen fachliche und sprachliche Defizite ausgeglichen werden. Schließlich sind 70% der erwerbfähigen Empfänger von Grundsicherung ohne einen Berufsabschluss, ca. 40% haben einen Migrationshintergrund.

Die Zusammenarbeit mit der regionalen Politik sei sehr konstruktiv, so Geschäftsführer Heffels, das Jobcenters könne im Austausch Anregungen für eine möglichst praxistaugliche Umsetzung gesetzlicher Vorhaben platzieren.  

In Zukunft ist ein weiterer Austausch von CDA und regionalem Jobcenter geplant.